Tutorium

Kontextuelles Neurophysiologisches Resetting (KNR)

nach Peter Reichardt

Kontextuelles Neurophysiologisches Resetting ( KNR ) basiert auf den Grundlagen warum die Dinge im Leben so sind wie sie sind.

Aufbauend auf Genetik, Primatenforschung, Verhaltens und Gehirnforschung kann man Muster erkennen und erklären warum wir Menschen uns so verhalten wie wir es tun.

 

Wir Menschen sind alle Individuen mit individuellen Geschichten, hinter denen jedoch immer ganz grundlegende stereotype Muster liegen. Das Leben folgt für alle Menschen bestimmten Grundsätzen die wir genau so wenig ändern können, wie das wir alle essen und auf die Toilette gehen müssen. 

 

Diese Grundsätze bewusst anzunehmen und in die unbewusste Kompetenz zu übernehmen ist Grundlage des kontextuellen Ansatzes.

 

Wir Menschen sind seit vielen Jahrtausenden genetisch und verhaltenstechnisch konditioniert und nun wird seit ca. 100 Jahren versucht, diese Entwicklung künstlich aufzuheben und zu ändern. Das kann genau so wenig funktionieren, wie einen D-Zug mit hunderten Tonnen Gewicht, der sich mit 200 km/h bewegt spontan aufzuhalten.

 

KNR

  • (K) Konzeptuelles: Der kontextuelle Ansatz beinhaltet die wissenschaftlichen Grundlage, warum die Dinge im Leben so sind wie sie sind. 
  • (N) Neurophysiologisches: Neurophysiologie bedeutet, dass unsere Neuronen untrennbar mit unserer Physiologie also unserem Körper, unserer Muskulatur verknüpft sind. Unser Denken und unsere Physiologie sind verbunden wie eine Marionette mit seinem Handteil, dass der Puppenspieler führt. Geht es uns gut, stehen wir gerade, mit Spannung sind die Mundwinkel oben. Geht es und schlecht, stehen wir gebeugt, kraftlos und die Mundwinkel sind unten. 
  • (R) Resetting: Resetten bedeutet Zurücksetzen auf die Ursprungssituation

Ein Vergleich:

Bei einer physischen Verletzung des Cortex also unserer grauen Zellen, unseres menschlichen Computers findet unser Gehirn schnell Möglichkeiten die Schäden wieder auszugleichen. Bei Verletzungen tieferer Ebenen unseres Gehirns oder gar unseres Gehirnstammes  treten sofort Lähmung oder Tod ein.

 

Durch Sprache ausgelöste Veränderungen am Denken, also an unseren Glaubenssätze sind vergleichbar mit  Änderungen der Software eines Computers. Greifen also auf Ebene der grauen Zellen.

 

Veränderungen auf Neurophysiologischer Ebene, durch intensive  Körpererfahrungen in Tieftrance, zeigen sich als ursprünglich und ungleich stärker und nachhaltiger als alle rein linguistisch, also sprachlich indizierten Veränderungen. Der Körper reagiert unbewusst, um ein vielfaches schneller als durch unser denken gesteuerte Prozesse.

Kontextuelles Neurophysiologisches Resetting ( KNR )


NLP - Neuro Linguistische Programmierung

 FUNKTION

  • NLP basiert auf der Möglichkeit im Zustand einer guten vertrauensvollen Beziehung die Vernetzung der Neuronen durch Sprache (Linguistik)  von einschränkenden, fremdbestimmten Mustern zu selbstbestimmten Verhaltensweisen um zu programmieren. Dies hat in Folge Rückwirkungen auf unsere Neurophysiologie.

 

GRUNDANNAHMEN:

  1. Die Landkarte ist nicht das Gebiet.
    Die Landkarte ist eine subjektive Abbildung des Gebietes also der  Realität. Jeder Mensch hat aufgrund seiner Filter seine individuelle Wahrnehmung und lebt damit in seiner eigenen Realität.
  2. Jeder Mensch trifft seine Entscheidungen immer aufgrund seiner Landkarte, also aufgrund seiner subjektiven Wahrnehmung.
  3. Jeder Mensch trifft immer unter allen Umständen die im best mögliche Entscheidung für sich. Dies geschieht immer aufgrund einer positiven Absicht, also um ein Bedürfnis zu befriedigen. Freude Erlangen oder Schmerz vermeiden.

WIESO IST NLP SO MÄCHTIG?

  • Im NLP gibt es kein Scheitern.
  • Im NLP gehen wir davon aus, dass jeder scheinbare Misserfolg nur ein Feedback darüber ist, das eben dieser Weg das angestrebte Ziel zu erreichen nicht funktioniert. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht möglich ist das angestrebte Ziel zu erreichen sondern ist ein Ansporn einen anderen Weg einzuschlagen um das Ziel zu erreichen.
  • Die meisten Dinge im Leben scheitern deshalb, weil aufgegeben wurde bevor das Ziel erreicht wurde.

INTENTION:

  • Erkenne und bewege Dich so schnell wir Möglich auf der Landkarte Deines Gegenüber, verstehe die positive Absicht hinter seiner Kommunikation und hilf Ihm diese zu erreichen.

Neurologische Ebenen (erweitert)

  • Absicht: Was ist die Absicht in der Ich lebe? Wozu tue Ich die Dinge die Ich tue?
  • Vision: Wo will Ich hin? Was sind meine Wünsche?
  • Ziele: Wie erreiche ich meine Ziele und was/wie denk eich über die Erreichung meiner Ziele.

_____________________________________

  • Spiritualität:  
  • Identität: Wer bin ich in einem Umfeld?
  • Werte: Was sind meine Werte? Was ist für mich wichtig? Was bedeutet das für mich?
  • Überzeugungen: Wie denke ich über mein Umfeld im jeweiligen Bereich
  • Fähigkeiten: Wie denke ich über meine Fähigkeiten  im Umfeld. Was kann ich besonders gut oder schlecht.
  • Verhalten: Wie denke ich über mein Verhalten im Umfeld.
  • Umfeld: ( Familie / Freunde / Freizeit / Fitness / Finanzen